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In diesem Seminar wollen wir den Zusammenhang von Mehrsprachigkeit und literarischer Kreativität erforschen. Texte von Maja Haderlap, Ilma Rakusa, Elias Canetti, Dimitré Dinev, Radek Knapp, Feridun Zaimoğlu, Julyia Rabinowich, Yoko Tawada und Michael Stavarič sollen uns helfen zu verstehen, wie Mehrsprachigkeit von den Sprechenden gelebt und erlebt wird. Dieser sprachbiographische Zugang verweist auf gesellschaftliche Zusammenhänge und ermöglicht einen Einblick in die komplexen Sprachwelten, in denen sich jene bewegen, die als Zuwanderer oder Flüchtlinge zu uns kommen, und lässt uns auch das eigene heteroglossische Sprechen und Schreiben reflektieren.
Anforderungen: 80 % Anwesenheit; aktive Teilnahme; Referat; schriftliche Abschlussarbeit
Literatur: Busch, Brigitta / Busch, Thomas (2008), Mitten durch meine Zunge. Erfahrungen mit Sprache von Augustinus bis Zaimoğlu, Klagenfurt: Drava Busch, Brigitta (2010), "Die Macht präbabylonischer Phantasien. Ressourcenorientiertes sprachbiographisches Arbeiten", in: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik LiLi 40 (2010) S. 58-82 Bürger-Koftis, Michaela et al. (2010), Polyphonie - Mehrsprachigkeit und literarische Kreativität, Wien: Praesens Müller, Peter / Cicek, Jasmin (2007), Migrantenliteratur. Arbeitstexte für den Unterricht, Stuttgart: Reclam Schwens-Harrant, Brigitte (2014), Ankommen. Gespräche mit Dimitré Dinev, Anna Kim, Radek Knapp, Julyia Rabinowich und Michael Stavarič , Graz: Styria Poslední úprava: Racochová Alžběta, Mgr. (22.01.2016)
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