Seit jeher ist der Konsum von Drogen mit dem Wunsch verbunden, die Grenzen des Alltagsbewusstseins zu überwinden, frei von sozialen Ängsten einen Zustand der Ich- und Welterweiterung zu erlangen. Erkauft wird diese temporäre Transzendenz durch den anschließenden ‚Absturz‘, meist verbunden mit gravierenden mentalen und körperlichen Schäden.
Im Seminar werden wir in ausgewählten Texten der neuesten deutschsprachigen Literatur untersuchen, mit welchen literarisch-sprachlichen Techniken der Rausch und seine Folgen/Nachwirkungen gestaltet werden. Zugleich diskutieren wir, welche Wünsche und Sehnsüchte den Drogenkonsum der Figuren wesentlich motivieren.
Poslední úprava: Zbytovský Štěpán, Mgr., Ph.D. (18.09.2026)