velikost textu

"Láska k Bohu je počátek vší pravdivé ctnosti." Ověření konceptu autonomní morálky v morálně-teologickém díle Augustina Zippeho

Upozornění: Informace získané z popisných dat či souborů uložených v Repozitáři závěrečných prací nemohou být použity k výdělečným účelům nebo vydávány za studijní, vědeckou nebo jinou tvůrčí činnost jiné osoby než autora.
Název:
"Láska k Bohu je počátek vší pravdivé ctnosti." Ověření konceptu autonomní morálky v morálně-teologickém díle Augustina Zippeho
Název v angličtině:
"'The Love of God is the Beginning of All True Virtues." The Verification of the Concept of Autonomous Morality in Augustin Zippe's Moral-theological Writing
Typ:
Rigorózní práce
Autor:
ThLic. Mgr. Jaroslav Lorman, Th.D.
Oponenti:
prof.Dr. Albert-Peter Rethmann
Doc. PhDr. Libor Ovečka, Th.D.
Id práce:
107947
Fakulta:
Katolická teologická fakulta (KTF)
Pracoviště:
Katedra teologické etiky a spirituální teologie (do 2018) (26-KTE)
Obor studia:
Katolická teologie (T)
Přidělovaný titul:
---
Datum obhajoby:
25. 9. 2008
Výsledek obhajoby:
Prospěl/a
Jazyk práce:
Čeština
Abstract v angličtině:
Resumé Die vorliegende Arbeit setzt sich als Ziel die Überprüfung des Konzeptes der autonomen Moral im Kontext des christlichen Glaubens, wie es von Alfons Auer vorgestellt wurde, auf dem Entwurf der Moraltheologie Augustin Zippes (1746/7–1816), eines der vornehmsten Protagonisten des Josephinismus in der Donaumonarchie. Den Korpus der analysierten Texte bilden zwei moraltheologische Abhandlungen (Anleitung in die Sittenlehre der Vernunft und der Offenbarung, Prag 1778, ev. Wien 1789; Von der moralischen Bildung angehender Geistlichen im Generalseminario in Prag, Prag 1784), sieben Predigten und ein Traktat über die Geschichte der christlichen Nächstenliebe. Überprüft werden die Grundpostulate der autonomen Moral, d.h. ihre Autonomie (welche jeden Eudämonismus und Voluntarismus ausschaltet), weiter den rationalen Zugang zu ihrer Erkenntnis und ihre Unbedingtheit im Sinne der prinzipiellen Freiheit der moralischen Handlung menschlicher Personen. Verifiziert werden die zwei Hauptteile der autonomen christlichen Moral, nämlich das sog. Weltethos und das sog. Heilsethos, wie sie zu den zwei Quellen Zippes Moral, der Moral der Vernunft und der Offenbarung, äquivalent seien. Die Arbeit wird in fünf Hauptabteile gegliedert. Der erste Teil thematisiert die methodologische Grundlegung der vorgelegten historisch-ethischen Analyse. Die Basis bilden neben den Texten Alfons Auers auch Konzepte Klaus Demmers und Eberhard Schockenhoffs. Der erwünschten historiographischen Rahmen bilden die Hermeneutik Hans- Georg Gadamers und die theoretische Grundlage der historischen Semantik und der Begriffsanalyse. Das zweite Abteil reflektiert die ethischen Ausgangspunkte in dem ethischen Konzept Auers und befasst sich mit seinem Entstehungskontext, seinen Prinzipien und seiner Kritik. Das dritte Abteil stellt den geschichtlichen Kontext der Moraltheologie in der frühen Neuzeit und das kulturelle Milieu in den böhmischen Ländern dar. Berücksichtigt wird das Konzept der sog. katholischen Aufklärung mit ihrer Wurzeln in Jansenismus, Febronianismus, muratorischem Reformkatholizismus und in der protestantischen Theologie. Das vierte Kapitel betrachtet näher die analysierten Quellen und bringt einen biographischen Überblick von Augustin Zippe. Das fünfte Abteil stellt den eigentlichen Kern der Analyse dar. In zwei Kapiteln werden die Ethik der Vernunft und die Ethik der Offenbarung mit dem auerschen Konzept des Weltethos und Heilsethos verglichen. Das ethische Konzept Augustin Zippes trägt die Grundzüge der autonomen Moral im christlichen Kontext. Zippe beharrt auf der prinzipiellen Zugänglichkeit der moralischen Ansprüche für die menschliche Vernunft. Die Basis eines moralischen Urteils bildet nach Zippe das ‚moralisches Gefühl‘, was ist die integrierte Kategorie des ‚moral sense‘ aus der Ethik Shaftesburys und Hutchesons. Dieser moralische Sinn, der jedem Menschen angeboren wird, ermöglicht ihm moralische Beurteilung außerhalb des Voluntarismus und Eudämonismus. Augustin Zippe kann zu den Theologen des Aufklärungszeitalters, welche bemüht waren, zwischen der menschlichen Vernunft und der göttlichen Offenbarung einen Einklang zu sehen. Die christliche Offenbarung, welche Augustin Zippe immer noch instruktiv versteht, erhellt den Menschen die moralischen Prinzipien, die für sie auch rational erkennbar sind. Auf das menschliche Handeln wirkt sie stimulierend aus.
Dokumenty
Stáhnout Dokument Autor Typ Velikost
Stáhnout Text práce ThLic. Mgr. Jaroslav Lorman, Th.D. 914 kB
Stáhnout Abstrakt v českém jazyce ThLic. Mgr. Jaroslav Lorman, Th.D. 97 kB
Stáhnout Abstrakt anglicky ThLic. Mgr. Jaroslav Lorman, Th.D. 45 kB
Stáhnout Posudek oponenta prof.Dr. Albert-Peter Rethmann 141 kB
Stáhnout Posudek oponenta Doc. PhDr. Libor Ovečka, Th.D. 136 kB
Stáhnout Záznam o průběhu obhajoby 390 kB