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Im Mittelpunkt der deutschen Sicherheitspolitik steht die 2022 von Bundeskanzler Scholz ausgerufene "Zeitenwende". Welche Grundwerte die deutsche "Sicherheitskultur" bisher prägten, was die Zeitenwende im Hinblick auf aktuelle Bedrohungswahrnehmungen, die Ausrüstung der Bundeswehr und die Rolle von Nuklearwaffen bedeutet und welche Sicherheitsstrategien diskutiert werden, ist Gegenstand des Blockseminars.
Der Kurs ist nur für Studierende in Masterstudiengängen bestimmt. Poslední úprava: Hrubá Kateřina, Mgr. (28.01.2026)
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Die Studierenden lernen auf der Grundlage wissenschaftlicher Texte, zentrale Aspekte der deutschen Sicherheitspolitik zu verstehen und sie einzuordnen. Die Studierenden lernen, sich kritisch mit wissenschaftlichen Analysen auseinanderzusetzen. Die Studierenden üben ihre Fähigkeit, sich eine eigene Meinung zu bilden und sie in Diskussionen zu vertreten. Poslední úprava: Zelená Alena, PhDr. Mgr., Ph.D. (02.10.2025)
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* regelmäßige und aktive Teilnahme * Übermittlung aller Leseprotokolle * kurze mündliche Prüfung am Semesterende Poslední úprava: Zelená Alena, PhDr. Mgr., Ph.D. (02.10.2025)
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Von der "Zivilmacht" zur "Zeitenwende" 1-1 Zivilmacht Deutschland - ein Rückblick auf die Fachdebatte l Mello, Patrick A., 2019: Von der Bonner zur Berliner Republik. Die "Zivilmacht" Deutschland im Spiegel parlamentarischer Debatten zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr, 1990 bis 2018, in: Brummer, Klaus/ Kießling, Friedrich (Hrsg.): Zivilmacht Bundesrepublik? Bundesdeutsche außenpolitische Rollen vor und nach 1989 aus politik- und geschichtswissenschaftlichen Perspektiven. Baden-Baden: Nomos, 295-316. 1-2 Die Zeitenwende und ihre Vorgeschichte lStengel, Frank A., 2023: Bundeswehr und deutsche Gesellschaft: Die Berliner Republik zwischen Militarisierung und Normalisierung, in: Riemann, Malte/ Löfflmann, Georg (Hrsg.): Deutschlands Verteidigungspolitik: Nationale Sicherheit nach der Zeitenwende. Stuttgart: Kohlhammer, 139-153. 1-3 Sind Demokratien friedlich(er)? lMüller, Harald/ Wolff, Jonas, 2011: Demokratischer Krieg am Hindukusch? Eine kritische Analyse der Bundestagsdebatten zur deutschen Afghanistanpolitik 2001-2011, in: Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik 4(2011)1, 197-221.
Mittel 2-1 Bundeswehr: bedingt einsatzbereit? l Meiers, Franz-Josef, 2017: Bundeswehr am Wendepunkt Perspektiven deutscher Außen- und Sicherheitspolitik. Wiesbaden: Springer VS, 1-33. 2-2 Deutschland im Bündnis: NATO und/oder EU? l Brzoska, Michael/ Ehrhart, Hans-Georg/ Schnier, Hannah/ Ross, Jacob, 2021: Mythen der etablierten Sicherheitspolitik II - Mythos II: "Die Nato ist der Kernpunkt deutscher Staatsräson", in: Die Friedens-Warte 94(2021)3-4, 237-259. 2-3 Rüstungskontrolle: Obsoleszenz der Nuklearwaffen? l Herr, Lukas D./ Müller, Marcus, 2021: Zwischen Global Zero, nuklearer Teilhabe und Nonproliferation: Der Atomwaffenverbotsvertrag und das strategische Trilemma der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik, in: Akbulut, Hakan (Hrsg.): Am Rande des Kollapses: Stand und Perspektiven nuklearer Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung. Wiesbaden: Springer Fachmedien, 173-206.
Strategien 3-1 Der "neue Interventionismus": Balkan, Afghanistan, Mali l Peltzer, Fabian, 2017: Jenseits des Hindukusch. Erfahrungen und Handlungsregeln der miliärischen Sicherheispoliik Deuschlands nach dem Ende des ISAF-Einsatzes der Bundeswehr, in: Roos, Ulrich (Hrsg.): Deutsche Außenpolitik: Arenen, Diskurse und grundlegende Handlungsregeln. Wiesbaden: Springer Fachmedien, 247-276. 3-2 Kollektive Verteidigung im Rahmen der NATO lMajor, Claudia, 2019: Die Rolle der Nato für Europas Verteidigung - Stand und Optionen zur Weiterentwicklung aus deutscher Perspektive. Berlin: Stiftung Wissenschaft und Politik. 3-3 Indo-Pazifik-Strategie lUlatowski, Rafal, 2022: Germany in the Indo-Pacific region: strengthening the liberal order and regional security, in: International Affairs 98(2022)2, 383-402.
Poslední úprava: Zelená Alena, PhDr. Mgr., Ph.D. (14.09.2023)
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Grundlage der einzelnen Sitzungen sind wissenschaftliche Texte. Die Teilnehmer*innen lesen die jeweiligen Texte vor den betreffenden Sitzungen und dokumentieren ihre Lektüre in kurzen Leseprotokollen, die sie rechtzeitig vor den Sitzungen an den Dozenten übermitteln. In den Sitzungen werden die einzelnen Texte dann auf der Grundlage der vorbereiteten Lektüre und der Leseprotokolle vom Dozenten in einer Präsentation vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Jeder der drei Themenblöcke endet mit einer zusammenfassenden Diskussion. Eine Online-Vorbesprechung zu Beginn des Semesters dient zur Vorbereitung auf das Blockseminar. Moodle des Kurses: https://dl1.cuni.cz/course/view.php?id=17941 Use of generative AI tools: The use and citation of generative AI tools (such as ChatGPT or MS Copilot) in seminar papers and other coursework must comply with the decrees of the IMS Director No. 7/2023 and 9/2023. Generative AI tools may be used unless explicitly prohibited by the instructor. However, they may not be used to generate substantial sections of the text or replace the student’s own intellectual contribution. The student remains fully responsible for any content generated with assistance of AI tools. Presenting AI-generated content, whether verbatim, rephrased, or only slightly modified, as one's own work constitutes plagiarism. Every submitted paper must include a transparent statement specifying which generative AI tools were used, in which stage of the work they were employed, and how they were used, or confirming that no generative AI tools were used. If this statement is missing or incomplete, the instructor is not permitted to accept the paper for evaluation. Unless the instructor explicitly prohibits the use of generative AI tools, the decision to use or not to use them rests fully with the student. The student has the right to request that the instructor does not use AI assistance for evaluating their work.
Poslední úprava: Lochmanová Sára, Mgr. (08.10.2025)
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Poslední úprava: Zelená Alena, PhDr. Mgr., Ph.D. (02.10.2025)
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