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Předmět, akademický rok 2017/2018
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Das Bild des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik Deutschland seit der Wiedervereinigung - Filme und öffentliche Kontroversen - JMM657
Anglický název: Image of national socialism in Germany after reunification - movies and dicussions
Zajišťuje: Katedra německých a rakouských studií (23-KNRS)
Fakulta: Fakulta sociálních věd
Platnost: od 2017
Semestr: letní
Body: 5
E-Kredity: 5
Způsob provedení zkoušky: letní s.:
Rozsah, examinace: letní s.:1/1 Zk [hodiny/týden]
Počet míst: neurčen / neurčen (25)Rozvrh není zveřejněn, proto je tento údaj pouze informativní a může se ještě měnit.
Minimální obsazenost: neomezen
Stav předmětu: nevyučován
Jazyk výuky: němčina
Způsob výuky: prezenční
Poznámka: předmět je možno zapsat mimo plán
povolen pro zápis po webu
při zápisu přednost, je-li ve stud. plánu
Garant: Christoph Nonn
Anotace - němčina
Poslední úprava: doc. PhDr. Ota Konrád, Ph.D. (03.02.2017)

Bilder des Nationalsozialismus wurden bereits seit dessen Entstehung in der frühen Weimarer Republik gezeichnet. Selbst nach 1945 konnten sie jedoch lange keine zentrale Position im Geschichtsbild der Bundesrepublik Deutschland gewinnen. Erst kurz vor der Wiedervereinigung, in den 1980er Jahren, rückte der Nationalsozialismus in diese zentrale Position ein. Die seitdem periodisch immer wieder ausbrechenden Kontroversen bauen bis heute auf damals, also noch vor 1990, etablierten Frontstellungen und Versatzstücken auf. Neben historischen Arbeiten und Ausstellungen haben vor allem Spielfilme solche Bilder von Deutschen als Opfer und Täter im Nationalsozialismus geprägt.
Podmínky zakončení předmětu - němčina
Poslední úprava: doc. PhDr. Ota Konrád, Ph.D. (03.02.2017)

Erforderliche Leistungen:

Regelmäßige aktive Teilnahme an den Seminarsitzungen. Vorbereitende Lektüre der unten angegebenen Seminarliteratur. Beteiligung an einem Gruppenreferat (zusammen ca. 45 Minuten) über Produktion, Intention und Rezeption eines der thematisierten Filme. Ablegung einer mündlichen Prüfung über das Thema des Seminars. Veranstaltungssprache ist Deutsch.

Sylabus - němčina
Poslední úprava: doc. PhDr. Ota Konrád, Ph.D. (03.02.2017)

Aufbau der Veranstaltung:

Donnerstag 16.3., 17.00-18.20 Uhr: Organisatorische Einführung

Donnerstag 16.3., 18.30-19.50 Uhr: Seminarsitzung zu Periodisierungen des Umgangs mit der Erinnerung an den Nationalsozialismus (Literatur: Norbert Frei, Deutsche Lernprozesse. NS-Vergangenheit und Generationenfolge seit 1945 (2003), in: Ders., 1945 und Wir, München 1945, S. 23-40, 191-193; Edgar Wolfrum, Die beiden Deutschland, in: Volkhard Knigge/Norbert Frei (Hg.), Verbrechen erinnern. Die Auseinandersetzung mit Holocaust und Völkermord, München 2002, S. 133-149).

Freitag 17.3., 9.30-10.50 Uhr: Fortsetzung der Seminarsitzung zu Periodisierungen des Umgangs mit der Erinnerung an den Nationalsozialismus (Literatur: Norbert Frei, Deutsche Lernprozesse. NS-Vergangenheit und Generationenfolge seit 1945 (2003), in: Ders., 1945 und Wir, München 1945, S. 23-40, 191-193; Edgar Wolfrum, Die beiden Deutschland, in: Volkhard Knigge/Norbert Frei (Hg.), Verbrechen erinnern. Die Auseinandersetzung mit Holocaust und Völkermord, München 2002, S. 133-149).

Freitag 17.3., 11.00-12.20 Uhr: Nationalsozialismus im Spielfilm 1945-1980 (Vorlesung mit Filmbeispielen)

Donnerstag 20.4., 17.00-18.20 Uhr: Filmausschnitte aus „Heimat – Eine deutsche Chronik“ (1984)

Donnerstag 20.4., 18.30-19.50 Uhr: Referat und Diskussion zu „Heimat“

Freitag 21.4., 9.30-10.50 Uhr: Filmausschnitte aus „Stalingrad“ (1993)

Freitag 21.4., 11.00-12.20 Uhr: Referat und Diskussion zu „Stalingrad“ (1993)

Donnerstag 18.5., 17.00-18.20 Uhr: Seminardiskussion zum Thema Wehrmacht im Nationalsozialismus (Literatur: Hannes Heer, Killing Fields. Die Wehrmacht und der Holocaust, in: Ders./Klaus Naumann (Hg.), Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941-1944, Hamburg 1995, S. 55-77; Christian Hartmann, Wie verbrecherisch war die Wehrmacht? Zur Beteiligung von Wehrmachtsangehörigen an Kriegs- und NS-Verbrechen, in: Ders./Johannes Hürter/Ulrike Jureit (Hg.), Verbrechen der Wehrmacht. Bilanz einer Debatte, München 2005, S. 69-79).

Donnerstag 18.5., 18.30-19.50 Uhr: Filmausschnitte aus „Der Untergang“ (2004)

Freitag 19.5., 9.30-10.50 Uhr: Referat und Diskussion zu „Der Untergang“

Freitag 19.5., 11.00-12.20 Uhr: Seminardiskussion zum Thema Bombenkrieg (Literatur: Jörg Friedrich, Der Brand: Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945, München 2002, S. 86-93; Cora Stephan, Wie man eine Stadt anzündet, und Willi Winkler, Nun singen sie wieder, in: Lothar Kettenacker (Hg.), Ein Volk von Opfern? Die neue Debatte um den Bombenkrieg 1940-45, Berlin 2003, S. 95-109)

Freitag 19.5. nachmittags: Mündliche Prüfungen (genaue Termine werden noch nachgereicht)

 
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